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Herzlich Wilkommen im Schloss Héderváry****!

Das Hotel ist vorübergehend noch nicht im Betrieb. Bitte wenden Sie sich mit Fragen oder Reservierungen an unsere Rezeption: info@hedervary.hu.

Wir hoffen, Sie in unserem prachtvoll renovierten Schlosshotel aus der Renaissance bald auch persönlich begrüssen zu können. Das Schloss Héderváry**** erwartet alle Gäste, die auf Ihrer Reise neben gediegenem Komfort und vollkommener Ruhe echte Werte und besondere Qualitaet suchen.

Wenn unsere Web-Seite Ihr Interesse geweckt hat, nehmen Sie bitte Kontakt mit unseren Mitarbeitern auf, die für alle Gäste rund um die Uhr zur Verfügung stehen.
Wir freuen uns auf ihren Besuch!

Die schönsten Schlosshotels

Ungarische Renaissance

Nur eine Autostunde von Wiener Flughafen entfernt liegt in der lauschigen Landschaft der Schüttinsel zwischen der Moson-Donau und ihrer gigantischen Schwester ein Schloss wie aus einem Märchenland. Im schlosseigenen Park gibt es sogar eine winzige "Insel der Verliebten". Man muss nicht immer den einfachen Weg gehen", sagt Hoteldirektor, Teufelsgeiger und Träger eines prächtigen Schnurrbarts, der 54-jährige Sándor Bartha. "Einfach ist meistens langweilig." Wer die Idee hat, aus einer Ruine mit Renaissancewurzeln ein international bekanntes Schlosshotel mit nur 18 Zimmern zu machen, der muss Langeweile allerdings für eine Todsünde halten.

Denn von der ersten Verliebtheit in eine verfallene Schönheit bis zur Eröffnung als Héderváry Kastély, mit der charmanten ungarischen Überdosierung an Akzenten, waren 20 Jahre im Leben von Sándor Bartha vergangen. Die zweijährige Renovierung vom Kellergewölbe bis zum Jagdsalon war da nur das Tüpfelchen auf dem í, um im nicht ganz korrekten Gebrauch solcher Akzente zu bleiben, die in der ungarischen Sprache die Länge und nicht die Betonung des Vokals bezeichnen.

Das Fürstenzimmer musste sieben mal gestrichen werden, bis es dem Ästheten Bartha gefiel, der die wunderschönen Antiquitäten für das Hotel in ganz Europa fand. Aber dieser Eifer, abgeschmeckt mit einem Hauch Besessenheit, hat Früchte getragen. Schloss Héderváry ist romantisch, es ist sogar ein beliebtes Hochzeitshotel mit schlosseigener Kapelle, aber es ist nicht niedlich. Es ist zutiefst geprägt von ungarischen Traditionen, wie Herend Porzellan, alter Volksmusik und neuen Weinen. Aber die Gäste kommen aus der ganzen Welt. Und obwohl das Schloss gross ist, leistet sich der studierte Wirtschaftsingenieur den Luxus, längst nicht jeden Raum zu einem Hotelzimmer umzufunktionieren.

Nur 14 Zimmer und vier Suiten? Mehr als 40 Gäste können hier also nicht wohnen. Man sieht sich selten, sondern verläuft sich in dem neun Hektar grossen Park, den ein englischer Landschaftsgärtner gestaltet hat. Der Aperitif wird im atmosphärischen Innenhof unter 200 Jahre alten Platane eingenommen. Ungarische Küchenklassiker werden mit Blick auf die Bibliothek serviert, genauer gesagt, den einigen Hundert Bänden einer einst riesigen Privatbibliothek. Diese überstand den Zweiten Weltkrieg problemlos, m in den Nachkriegswirren postwendend zu verschwinden. Im grossen Spielsalon mit dem schönen Parkett kann man Carambolage spielen. Grössere Gruppen dinieren gerne im Jagdsalon, unter wandfüllenden Ölschinken aus dem 19. Jahrhundert. Zu Sowjetzeiten war das Schloss eine Schule, und genau hier fand der Turnunterricht statt.

Wie es ging, dass eine ganze Generation Übermütiger Kinder diesen Bildern keinen Schaden zufügte, bleibt genauso ein Geheimnis von Schloss Héderváry wie seine Renovierungskosten. Die Frage danach beantwortet Sándor Bartha mit einem Mona-Lisa-Lächeln und führt stattdessen in die Sala Terrena. In diesem Gartensaal, der in vielen Herrenhäusern und Schlössern zu finden ist, hielten sich früher die Damen auf. Dass sie das unter wunderschönen Deckengemälden taten, war die grösste Überraschung der Renovierung. Als dank Erschütterungen durch die Bauramme mal Putz runterfiel, traten dahinter wunderschöne Pastelltöne zutage.

Das Schloss hat denn auch seine eigene Farbe, ein warmes helles Rot, entworfen von der weltberühmten Porzellanmanufaktur Herend. Als Dankeschön ist die schönste Suite von Héderváry auf Herend eingestellt. Der Wert der dort ausgestellten Figurinen, Teller, Prunkschalen, Kerzenhalter, Lampen und Vasen liegt bei 25.000 Euro. Kissenschlachten hier bitte unbedingt verkneifen!

Gabriele Gugetzer
Land Genuss - 5/2011

Klicken Sie hier, um den Originalartikel zu lesen...(PDF-Datei)

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